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Mindestalter:

Das Mindestalter für jeden EInsatz an Bord ist 16 Jahre gemäß Seemannsgesetz. Dies gilt auch für Schülerpraktikanten in den Sommerferien.

Befähigungszeugnisse:

Jeder Schiffsoffizier und jede Schiffsoffizierin benötigt ein Befähigungszeugnis, eine Art "Führerschein" für Schiffe. Es gibt Nautische und Technische Befähigungszeugnisse, die anhand der Schiffsoffizierausbildungsverordnung aber auch anhand des internationalen STCW - Codes (Standards of Training, Certification and Watchkeeping) nach Besuch einer zugelassenen Ausbildungsstätte ausgestellt werden. In Deutschland gibt es für die Handelsschifffahrt nur noch zwei Arten der Befähigungszeugnisse: Zum einen das unbegrenzte Befähigungszeugnis, das zum Führen von Schiffen jeder Größe und in jedem Fahrtgebiet (Nautisch) sowie mit jeder Antriebsleistung (Technisch) befähigt. Zudem gibt es ein sehr eingeschränktes Befähigungszeugnis, das nur für Schiffe bis zu 500 BRZ in der Nationalen Fahrt (Nautisch) sowie bis zu einer Antriebsleistung von 750 kW (Technisch) gilt. Grundsätzlich sind die unbegrenzten Befähigungszeugnisse international gültig. Wenn wir über Karrieren in der Seeschifffahrt sprechen, sprechen wir vom Erwerb eines Befähigungszeugnisses. Und dieser steht Schülerinnen und Schülern mit allen Schulabschlüssen offen.

Seediensttauglichkeit:

Jede Person, die an Bord beschäftigt ist, benötigt ein Seediensttauglichkeitszeugnis. Dieses wird ausschließlich von einem zugelassenen Arzt der See - Berufsgenossenschaft ausgestellt. Eine Liste mit Adressen dieser Ärzte findet man unter http://www.see-bg.de/seeberufsgenossenschaft/adressen. Die Seediensttauglichkeit gibt es für den Decksdienst und den Maschinendienst, sowie für Personal im Wirtschaftsbereich. Auszubildende zum Schiffsmechaniker und Schülerpraktikanten für das Praktikum in den Sommerferien benötigen die Seediensttauglichkeit Deck und Maschine. In besonderen Fällen reicht für Schülerpraktikanten auch die Seediensttauglichkeit für den Maschinendienst. Ansonsten benötigt man die Seediensttauglichkeit für den Bereich, in dem man eine Ausbildung oder ein Praktikum absolvieren möchte.

Bordsprache:

Die Seeschifffahrt ist international - dies gilt auch auf deutschen Schiffen. An Bord fahren Kollegen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen. Somit ist die Arbeitssprache auf vielen Schiffen Englisch. Es ist elementar, sich bewusst zu machen, dass für jeden in der Seeschifffahrt Beschäftigten Englisch zum Alltag gehört - und sei es auch nur, um mit Ansprechpartnern in fremden Häfen zu kommunizieren.

Heuer:

ist der Lohn der Seeleute. Einige Reedereien sind Mitglieder in der Tarifgemeinschaft des Verbandes Deutscher Reeder und unterliegen damit einem Heuertarifvertrag.

Zentrale Heuerstelle Hamburg (ZHH):

Ein Zweig des Arbeitsamtes, der für ganz Deutschland die Vermittlung von Seeleuten vornimmt. Zudem findet auch die Berufsberatung für Seeleute bei der Zentralen Heuerstelle Hamburg statt.

See-Berufsgenossenschaft (SBG)

Berufsgenossenschaft, Seediensttauglichkeitsstelle, Krankenversicherung, Schiffssicherheit, die See-Berufsgenossenschaft? erfüllt viele Aufgaben, und vieles ist im Wandel. http://www.see-bg.de

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH):

Als eine Behörde des Bundes nimmt das BSH eine zentrale Rolle in der Schifffahrtsverwaltung ein. Hier werden Befähigungszeugnisse für abweichende Ausbildungswege ausgestellt, Marinesoldaten und Metallfacharbeiter können sich hier über einen Einstieg in die Seeschifffahrt informieren. Wenn ein Praxissemesterstudent, ein Offiziersassistent, ein Schiffsbetriebstechnischer Assistent, ein Marinesoldat oder ein Metall- oder Elektrofacharbeiter eine Wachbefähigung benötigt, stellt das BSH diese aus. http://www.bsh.de

Arbeitsplatz:

Der Arbeitsplatz für Seeleute ist an Bord von Schiffen. Der Reedereisitz und der Wohnort ist sekundär. Somit entbehrt die Frage "Welche Reedereien, die ausbilden, gibt es denn in Hessen?" jeglicher Grundlage.

Kreuzfahrtschiffe:

Zwar gibt es nicht viele Reedereien mit Kreuzfahrtschiffen in Deutschland, jedoch locken diese mit interessanten und spannenden auch nicht-seemännischen Einsatzmöglichkeiten. Für den Einsatz im Catering, der Freizeitgestaltung oder der Gästebetreuung auf Kreuzfahrtschiffen wird nicht an Bord ausgebildet. Wer im nicht-seemännischen Bereich arbeiten möchte, benötigt hierfür eine Ausbildung und Qualifizierung in einem Landberuf, sei es im Hotel- oder Gaststättengewerbe, in der Gastronomie oder im Fitnessbereich. Haben Sie Interesse an einem Einsatz auf Kreuzfahrtschiffen und verfügen über eine derartige Ausbildung, kann Ihnen die Zentrale Heuerstelle Hamburg weiterhelfen.

Bewerbung:

Wie auch für Landberufe ist die Bewerbung - sei es um einen Ausbildungsplatz als Schiffsmechaniker, um einen Platz als Offiziersassistent oder auch um einen Praktikumsplatz im Rahmen eines Studiums mit integrierten Praxissemestern - Ihre Visitenkarte. Sie möchten etwas von dem Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben. Gestalten Sie Ihre Bewerbung dementsprechend. Eine Bewerbung sollte ordentlich, vollständig und individuell sein - und sie sollte rechtzeitig vor Ausbildungsbeginn bei den Unternehmen eingehen. Für die Seeschifffahrt heißt dies: Neben Anschreiben und Lebenslauf gehört ebenfalls die Seediensttauglichkeit zu einer Bewerbung. Die Bewerbung sollte ungefähr ein dreiviertel Jahr vor Ausbildungsbeginn bei den Unternehmern eingehen. Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie sich vorher darüber informieren, was Sie wollen, und dass dieses Wissen auch aus der Bewerbung spricht. Für jeden Einsatz an Bord geht die Bewerbung an eine Reederei, an ein Schifffahrtsunternehmen. Die Adressen aller unserer Mitgliedsreedereien finden Sie auf dieser Internetseite. Auszubildende zum Schiffsmechaniker haben es etwas einfacher: Hier gibt die Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt eine Liste mit Reedereien heraus, die Schiffe besitzen, die für die Ausbildung zum Schiffsmechaniker zugelassen sind.
Quelle: Verband Deutscher Reeder

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