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Tätigkeit

Die technischen Anlagen an Bord eines Schiffes sind Zuständigkeitsbereich der Schiffsmechaniker/innen. Sie bedienen, reparieren und warten die Maschinen und führen Instandhaltungsarbeiten an Deck durch. Überdies übernehmen sie Wachdienste, sowohl auf der Kommandobrücke als auch im Maschinenraum. Sie bedienen die Ladeeinrichtungen sowie die Einrichtungen zum Losmachen und Festmachen des Schiffes. Darüber hinaus kontrollieren sie die Sicherheitseinrichtungen an Bord und halten die Rettungsgeräte betriebsbereit.

Schiffsmechaniker/innen sind in allen Bereichen der Küsten-, See- und Binnenschifffahrt, im Güterverkehr und im Passagierverkehr Einsatzgebiete. Auch bei Hafenbetrieben oder bei Unternehmen der Bugsier- und Bergungsschifffahrt beschäftigt. Außerdem können sie in der Meeresfischerei, bei der Bundesmarine und bei der Küstenwache (Bundespolizei) tätig sein. Ebenso kann es in Wasserwirtschafts- und Schifffahrtsämtern oder bei Schiffbaubetrieben geeignete Tätigkeitsfelder geben.


Ausbildung


Vorausetzungen:

Die Berufsausbildung erfolgt nach dem dualen Berufsbildungssystem auf der Grundlage der Schiffsmechaniker - Ausbildungsverordnung. Der Praxisteil erfolgt im Brücken -, Decks - und Maschinenbereich auf Seeschiffen die als Ausbildungsstätten anerkannt sind. Der theoretische Berufsschulunterricht wird an den Seemannsschulen (Elsfleth/Brake BBS Wesermarsch, Lübeck - Travemünde SHS Travemuende Priwall, Rostock) in Blockform mit Internatsbetrieb vermittelt.

Ausbildungsdauer: 3 Jahr

Folgende Unterlagen sind für die Bewerbung erforderlich:

    • Bewerbungsschreiben um einen Ausbildungsplatz
    • Lebenslauf und zwei Passbilder
    • Seediensttauglichkeitszeugnis oder Voruntersuchungsbefund
    • Kopie der letzten Schul -, Berufsschul - und ggf. Arbeitszeugnisse
    • bei Minderjährigen: amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern für die Berufsausbildung in der Seeschifffahrt (Mindestalter 16 Jahre).
    • amtliches Führungszeugnis

Weiter Informatione auf http://www.berufsbildung-see.de.


Aufgaben

Auf sieben Weltmeeren...
Egal ob auf Kühlschiffen, Schwergut-, Container- oder Kreuzfahrtschiffen - Schiffsmechaniker/innen werden überall gebraucht. Dadurch sehen sie viel von der Welt und kommen weit herum. Auf dem schwankenden Schiffsboden müssen sie sich jederzeit sicher bewegen können, denn selbst bei schwerem Seegang, Wind und Wetter müssen sie ihre Arbeit verrichten, sei es in arktischer Kälte oder tropischer Hitze.

An Bord herrscht Einsatzbereitschaft rund um die Uhr, Nachtschichten und fehlende Wochenenden inklusive. Dazu sind in fremden Häfen die Kollegen oft die einzigen bekannten sozialen Kontakte - eine gute Gemeinschaft ist hier unerlässlich. Nur dank moderner Kommunikationsmittel sind Schiffsmechaniker heute auf den zum Teil monatelangen Fahrten nicht mehr vollkommen von der Familie zuhause abgeschnitten.

...im Maschinenraum...
Das Hauptaugenmerk der Schiffsmechaniker liegt auf den Maschinen und Anlagen an Bord des Schiffes, insofern verbringen sie mitunter viel Zeit im Maschinenraum. Lärm und Hitze gehören dort zu ihren ständigen Begleitern. Neben den anfallenden Wartungs - und Reinigungsarbeiten gehören im Notfall auch Ad - hoc - Reparaturen auf See zu ihrem Aufgabengebiet.

...und im Hafen
Auch bei der Ladung und beim Umschlag müssen Schiffsmechaniker mit anpacken. Moderne Technik erleichtert diese Arbeit, kann den körperlichen Einsatz aber nicht gänzlich ersetzen. Je nach Art der Ladung müssen Schiffsmechaniker aber zum Beispiel in der Lage sein, Kräne auf Containerschiffen oder Pumpen auf Tankschiffen zu bedienen.


Perspektiven

Neben der Spezialisierung auf einzelne Teilaspekte ihres Berufs, wie zum Beispiel als Decksmann oder Pumpenmann, besteht für Schiffsmechaniker ebenfalls die Möglichkeit, sich eine Betätigung als Binnenschiffer oder Hafenschiffer zu suchen. Wer auf die lange Abwesenheit von der Heimat verzichten muss, der findet Anstellungsmöglichkeiten als Fachkraft für Hafenlogistik oder in seefremden Bereichen als Industrie- oder Anlagenmechaniker. Wenn Interesse in den nautischen Disziplinen besteht, wäre eine Weiterbildung zum Schiffsbetriebsoffizier oder Kapitaen denkbar. Bei vorhandener Hochschulzugangsberechtigung bieten sich Studiengänge als Ingenieur mit entsprechender nautischer Ausrichtung an.
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Schiffssimulator in Wismar

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