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ist eines der ältesten Hafenberufe in Hamburg.

Arbeitsgebiet:


Die Frachtschifffahrt mit Ewern (historisch Elbseegler), auch Schuten genannt, wird von Ewerführern betrieben. Sie sind die Mittler beim Seetransitverkehr, d.h., sie übernehmen z.B. die Ladung von hereinkommenden Seeschiffen und bringen sie mit ihren Schuten, die von Hafenschleppern gezogen werden, zu auslaufenden Seeschiffen. Sie transportieren aber auch die verschiedensten Güter vom Schiff zu den Lagerhäusern, den Kühlhäusern, den ansässigen Industriebetrieben. Das Schwergewicht der Tätigkeit liegt im Laden, Stauen, Löschen von Gütern der verschiedensten Art.

Branchen/Betriebe: Ewerführereibetriebe

Berufliche Fähigkeiten:


    • laden, löschen und verstauen Güter,
    • führen die Ladepapiere und überprüfen die Ladung,
    • transportieren die Güter durch Bewegen der Schuten im Anhang, im Verband oder im Zusammenkoppeln mehrerer Schuten zu einem Schleppverband,
    • stellen Verbindungen zum Motorfahrzeug her und überwachen den Schleppvorgang und das Festmachen,
    • pflegen und warten die Schuten sowie die Ausrüstung,
    • kontrollieren die Sicherheit, Lade- und Fahrtüchtigkeit,
    • führen einfache Tauwerks- und Instandsetzungsarbeiten durch.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Berufsschule: Staatliche Gewerbeschule Werft und Hafen (G7) siehe auch staatliche Gewerbeschule Werft und Hafen


Geschichte


Einen netten Einblick vermittelt auch dieser historische Kurzfilm: Damals-Hamburger Hafen 1955 Schutenschipper

Bis ende der achtziger Jahre lebten einige Ewerführer (Knackis) noch auf ihren Schuten. Das war früher so üblich. Sie hatten vom Laderaum einen abgetrennten Raum (Last oder Plicht), in dem sie eine Koje, Tisch und Stuhl, und eine Kochstelle hatten. Somit waren sie für die Befeuerung immer anwesend, und vor eventuellen Plünderungen der Ladung immer vor Ort. Die Knackis waren durchaus kreativ was die Einrichtung und Innenraum Deko ihrer Lasten und Plichten anging. Ein Ewerführer lebte manchmal mehrere Wochen auf seiner Schute, bevor es an Land zu seiner Familie ging. Der Vorteil eines Knackis auf seiner Schute zu leben, lag darin das er immer vor Ort sein konnte, wenn es eine neue Heuer gab.(Quelle Wikipedia)
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